Integrative Ausbildung von blinden, sehbehinderten und auch hörgeschädigten Menschen
gemeinsam mit Nichtbehinderten zum Physiotherapeuten und Masseur und med. Bademeister

Gesamtüberblick

KPE Update- und Refresher-Lehrgang
Eine Fortbildung für Physiotherapeuten und Masseure mit abgeschlossener Lymphausbildung
(Kursleiter: Karl Metz)

  • 30.09.2010 - 03.10.2010

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Sekretariat Fort- und Weiterbildung

Yvonne Lenzen
y.lenzen@bfw-mainz.de

Tel.: 06131-784-58
Fax: 06131-784-49



Das FTO-Konzept in der Lymphologie
Eine Fortbildung für Physiotherapeuten und Masseure mit abgeschlossener Lymphausbildung
(Kursleiter: Karl Metz und Mathias Jost)

  • 10.09.2010 - 12.09.2010 Teil 1
  • 08.10.2010 - 10.10.2010 Teil 2

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Lymphologische Techniken zur Gelenkdrainage
Eine Fortbildung für Physiotherapeuten und Masseure mit abgeschlossener Lymphausbildung

Neurogenes Szenario
Störungen im Gelenkbereich werden von Rezeptoren des Nervensystems registriert. Die Informationen werden über elektrische Reize zum zentralen Nervensystem geleitet. Bei anhaltender Reizung der  Schmerzfasern können  in  den  Nervenzellen Mediatoren gebildet werden, die am Ort der Schädigung ausgeschüttet werden und dort zur Verschlimmerung der Ödemsituation und zur Zunahme des Schmerzgeschehens führen.   Die Produktion der Mediatorstoffe ist von der Aktivität des Sympathicus  abhängig. Um den hohen Sympathicotonus zu senken, bedarf es eines Therapiekonzepts, das die lokale Therapie mit der MLD und eflexiv wirkenden Therapieformen verbindet. Im  Lehrgang  wird die praxisgerechte  Verbindung  beider Therapieformen  gezeigt  und  besprochen.

Lehrgangsunterlagen
Jeder Lehrgangsteilnehmer erhält ein Skript mit ausführlich beschriebenen praktischen   Vorgehensweisen. Das Skript steht in Blindenschrift oder Schwarzschrift und als CD- ROM zur Verfügung.

Lehrgangsaufbau
Teil 1   Einführung und Behandlung der unteren  Extremitäten
Teil 2   Behandlung der Wirbelsäule, des Schultergürtels und der oberen Extremitäten

Unterrichtszeiten
Samstag von 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag von  9.00 – 15.00 Uhr
Mittagspause: 1 Stunde, das Mittagessen kann in unserer Mensa eingenommen werden.

Termine
Teil 1:  28.08.2010 - 29.08.2010
Teil 2:  25.09.2010 - 26.09.2010

Lehrgangsleitung
Karl Metz, Fachlehrer für KPE, BFW Mainz

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Behandlung der Muskeltriggerpunkte

Entstehung der Muskeltriggerpunkte
Über- und Fehlbelastungen, z. B. durch falsche Sitzhaltung am Arbeitsplatz, führen zu Veränderungen in der Muskulatur. In der Folge entwickeln sich Schmerzzustände, die sehr hartnäckig und quälend sein können. Dies ist dann der Zeitpunkt, an dem sich die Patienten in physiotherapeutische Behandlung begeben. Therapeuten versuchen dann eine Haltungskorrektur. Bei einigen Patienten gelingt dies nur mit mäßigem Erfolg. Die Gründe für den Misserfolg sind sicherlich vielfältig. Ein wichtiger Grund für das Misslingen einer Haltungskorrektur kann sein, dass die Veränderungen der Muskulatur sehr weit fortgeschritten sind und somit eine harmonische Muskelarbeit unmöglich ist.

Die Veränderungen in der Muskulatur
Innerhalb des betroffenen Muskels bildet sich ein verspanntes, deutlich tastbares Faserbündel aus. Innerhalb dieses Faserbündels finden sich tastbare Bereiche, die auf Druck empfindlich reagieren. Beim Auslösen der Empfindlichkeit entstehen z. T. ausstrahlende Schmerzen. Sie werden als Übertragungsschmerz bezeichnet. Weil das Schmerzgeschehen mechanisch auslösbar ist, werden die Muskelregionen mit Überempfindlichkeit als Triggerpunkte bezeichnet (Trigger = Auslöser).

Palpation
Zunächst wird der gesamte Muskel palpiert. Bei richtiger Palpationstechnik lassen sich die verspannten Faserbündel und die in ihnen enthaltenen Bereiche mit Überempfindlichkeit gut auffinden.

Grundsätzlich gibt es zwei Palpationstechniken:
1. Flächige, tiefe Palpation für  Muskeln, deren Masse nicht abzuheben ist.
     Dies sind in aller Regel flächige Muskeln.
2. Zangenpalpation wird bei Muskeln verwendet, die gut abzuheben sind.

Übertragungsschmerz
Jeder Muskel besitzt ein definiertes Schmerzmuster, das bei mechanischer Reizung des Muskels aktiviert werden kann. Anhand des Schmerzmusters kann man erkennen, ob es sich um einen Muskeltriggerpunkt oder einen Tenderpunkt handelt. Sie liegen nicht in der Muskulatur sondern in der Haut, in der Faszie oder an Sehnenansätzen. Tenderpunkte haben kein definiertes Schmerzareal. Der Unterschied zwischen Tender- und Triggerpunkten wird im Lehrgang genau besprochen.

Therapie
Viele Therapeuten kennen aus der Triggerpunkttherapie die Ischämische Drückung, bei der man mit den Fingern solange in die Tiefe drückt, bis man glaubt die Überempfindlichkeit beseitigt zu haben. Dies ist jedoch nur eine von vielen Techniken. Es lohnt sich auch andere Techniken kennen zu lernen, da man mit ihnen oftmals effektiver die Triggerpunkte beseitigen kann.

Diese Techniken lernen sie im Lehrgang kennen
- Tiefe Streichmassage
- Massagetechniken,  die längs und quer zur Muskelfaserrichtung ausgeführt  werden
- Ultraschalltherapie
- „Stripping“- Massage
- Thermotherapieverfahren

Kühlen und Dehnen
Diese beiden Techniken sind zentraler Bestandteil der Triggerpunkttherapie. Das Kühlen wird im Lehrgang ausschließlich mit Flockeneis oder Eislolly geübt. Auf die Verwendung von Kältespray wird verzichtet.

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Hier unsere Termine:
Muskeltriggerpunkte (Physiotherapeuten und Masseure)

Kursleiter: Karl Metz

  • 18.11.2010 - 21.11.2010 Kompaktlehrgang

Funktionelle Tape-Verbände
Tape-Verbände sind eine seit vielen Jahren in der Praxis bewährte Versorgungsmethode in der Prophylaxe, Erstversorgung, Therapie und Rehabilitation von Verletzungen, Erkrankungen und degenerativen Veränderungen im Bewe-gungsapparat. Die funktionelle Verbandtechnik richtet sich nach den anatomischen Gegeben-heiten und biomechanischen Gesetzmäßigkei-ten. Ein funktioneller Verband erhält bzw. un-erstützt ein physiologisches Gleichgewicht zwi-schen Mobilität und Stabilität. Er schützt, stützt und entlastet gefährdete, gestörte bzw. verletzte Anteile einer Funktionseinheit unter maximal zulässiger Bewegungsmöglichkeit für eine schmerzfreie Bewegungsausführung und optimale Ausheilung.

Übergeordnete Zielsetzung:
Die Kursteilnehmer sollen die wesentlichen Anwendungsgebiete funktioneller Verbände kennen lernen, sowie deren Grenzen. Der Kurs soll sie in die Lage versetzen in der physiotherapeutischen Praxis funktionsabhängige Bandagierungen zur Prävention bzw. Rehabilitation an den Extremitäten durchführen können.

Referentin:
Evelyn Rudolph
Physiotherapeutin
Sportphysiotherapeutin
Lehrerin für Physiotherapie
Rehatrainerin
Lymphdrainagetherapeutin

Aufnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind Physiotherapeuten und Masseure und med. Bademeister
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Aufnahme erfolgt in der Reihenfolge der schriftlich eingegangenen Anmeldungen.

Abschluss:
Nach regelgerechter Teilnahme erhält der Lehrgangsteilnehmer eine Teilnahmebescheinigung.

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  • 11.12.2010

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