Integrative Ausbildung von blinden, sehbehinderten und auch hörgeschädigten Menschen
gemeinsam mit Nichtbehinderten zum Physiotherapeuten und Masseur und med. Bademeister

Aktuell

Nachbefragung der Absolventinnen/Absolventen: Mitmachen lohnt sich!
Das Berufsförderungswerk Mainz betreut die Absolventinnen/Absolventen auch bis zu 2 Jahren über das erfolgreich abgelegte Staatsexamen hinaus hinsichtlich der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Die Teilnehmer/innen werden 6 Monate, 12 Monate und 24 Monate nach bestandender Prüfung in Form eines vorgegebenen Fragebogens von den Mitarbeitern des Integrationsmanagements angeschrieben.

Aktuell wurden die Teilnehmer/innen aus den Abgangsjahren 03/2007 (2Jahre), 09/2008 (1 Jahr) und 03/2009 (6 Monate) angeschrieben. Die Ergebnisse sind bereits ausgewertet.

Bei dieser Befragung haben wir unter allen Einsendungen ein tolles Notebook der Marke Toshiba, Modell: L555-10M mit 17,3“ Display inklusive einer entsprechenden Notebooktasche verlost.

Die glückliche Gewinnerin absolvierte im Abgangsjahr 09/2008 ihre Ausbildung zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin an unserer Einrichtung. Sie wurde von uns vorab schriftlich benachrichtigt. Das Gerät haben wir vor den Weihnachtsfeiertagen 2009 als Paket an sie verschickt.

Wir hoffen, die Gewinnerin demnächst nochmals in Mainz begrüßen zu dürfen, um diesen Bericht ggf. mit einem entsprechenden Bild zu erweitern.

Das Team des Integrationsmanagements wünscht ihr mit dem Gerät viel Erfolg!

Neue Ideen für anderes Essen.

Steigen Sie ein in eine neue, andere, gesündere Dimension des Essvergnügens!
Seit 17. August 2009 im Berufsförderungswerk Mainz.
Eine interessante, quicklebendige Alternative für leichteres  und bewussteres Essen bei dessen Zutaten wir ganz besonders auf frische, regionale Erzeugnisse der jeweiligen Jahreszeit setzen.
Unser Küchenteam will Ihnen mit
ein  feines,  frisches,  leichtes  und gesundes Essen offerieren. Reich an Vitaminen, Ballaststoffen und geschmacklicher Prägnanz, erschließen Sie mit reha line Ihrem Körper neue, vitale Ressourcen und ein zusätzliches Stück Gesundheit und Lebensfreude.

fein  -  frisch  -  leicht  -  gesund

Für eine erfolgreiche, dauerhafte Fitness bzw. Gewichtsreduktion ist Sport mindestens genauso wichtig, wie das Erlernen eines gesünderen Ernährungsverhaltens. In dem Online-Buch "Schlank werden - so klappt es!" von Eva Schumann wird folgende Empfehlung zur sportlichen Betätigung gegeben.
"Gut zur Fettverbrennung ist ein Puls von knapp 160 minus Lebensalter. Diese Pulsfrequenz erreicht man auch sehr gut bei strammen Spaziergängen oder lockerem Joggen. Sie sollten dabei eine leichte Anstrengung verspüren, aber noch in der Lage sein, sich zu unterhalten. Halten Sie Ihren Puls mindestens 30 Minuten auf diesem Level. Wenn Sie unsicher sind, wie Ihr idealer Trainingspuls aussehen sollte, wenn Sie sehr dick sind und wenn Sie schon lange keinen Sport mehr betrieben haben, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt, damit er Sie in dieser Hinsicht berät. (Quelle: Online-Buch "Schlank werden - so klappt es!" von Eva Schumann, 18.11.2002)
Der durch Dauersportarten gesteigerte Energieumsatz ist von der Sportart, der Trainingsdauer, der Belastungsintensität und vom Körpergewicht abhängig, d.h. eine schwere Person verbrennt mehr Energie beim Sport als eine Person mit weniger Kilos.

Weitere Inhalte in Kürze.


Ab 01. Oktober 2009
Das Berufsförderungswerk Mainz stellt für Hörgeschädigte eine neue Ausbildungsmöglichkeit in dem qualifizierten Beruf des Physiotherapeuten vor.

Seit mehr als 40 Jahren bildet das Berufsförderungswerk Mainz blinde, sehgeschädigte und sehende Menschen zu Physiotherapeuten, Masseuren und med. Bademeistern aus. In den letzten Jahren hatten und haben wir immer wieder auch hörgeschädigte Schüler in der Ausbildung, die wir mit bestmöglicher Unterstützung und gutem Erfolg zum Staatsexamen und in den ersten Arbeitsmarkt bringen konnten. Sehschädigungen und Hörschädigungen erfordern  ganz unterschiedliche und individuelle Ansätze bei der Vermittlung des Unterrichtsstoffes. Deshalb haben wir uns entschieden, ab Oktober 2009 eine eigene Gruppe für Hörgeschädigte zu etablieren. Auch in diesem neuen Element unserer Ausbildung wollen wir unserem Grundsatz der integrativen Ausbildung treu bleiben. Die Hörgeschädigten werden mit Hörenden gemeinsam beschult. Die integrative Ausbildung bereitet die Teilnehmer besser auf den Berufsalltag vor, denn hier müssen sie mit dem Nichtbehinderten konkurrieren können.

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist für uns oberstes Ziel. Wir fördern unsere Teilnehmer besonders durch die Vermittlung von Schlüssel- und Gesundheitskompetenz, sowie viele weitere Maßnahmen, z.B. Bewerbertraining, Kommunikationstraining, Individualförderung um nur einiges zu nennen.

Die schulische Ausbildung zum Physiotherapeuten dauert generell drei Jahre und ist nach dem SGB IX förderungswürdig. Die eigene, geschlossene Gruppe wurde in die Maßnahmeplanung und Preisverhandlung für das Jahr 2009 aufgenommen und bewilligt. Die Ausbildung besteht aus einem theoretisch-praktischen Teil im schulischen Unterricht und einer praktischen Ausbildung am Patienten. Die Ausbildung am Patienten findet in den mit uns kooperierenden Krankenhäusern, Rehazentren und Praxen statt.

Die Unterrichtsräume sind mit Induktionsschleifen ausgerüstet und schallgehemmt. Für den Unterricht werden die Teilnehmer mit Notebooks und dem notwendigen Lernmaterial ausgestattet.

Voraussetzung für die Ausbildung ist der Realschulabschluss, Berufsfachschulabschluss oder Abitur. Die Unterbringung auswärtiger Teilnehmer erfolgt in Einzelzimmern unserer Wohnhäuser. Für die Aufnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Aussagekräftige Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf mit Bild, letztes Schulzeugnis) richten Sie bitte an:

Berufsförderungswerk Mainz
Frau Beatrice Graff
Lortzingstr. 4
55127 Mainz



Qualitätszertifikat für das Berufsförderungswerk Mainz
Mit der Übergabe eines gemeinsamen Qualitätszertifikats an das Berufsförderungswerk Mainz sowie an sieben weitere deutsche Berufsförderungswerke erweitert sich der Kreis der zertifizierten Berufsförderungswerke. Damit werden gute Voraussetzungen für ein bundesweites Gütesiegel geschaffen. „Durch die gemeinsame Zertifizierung erhöhen wir nicht nur die Qualität und die Transparenz in der beruflichen Rehabilitation“, erläutert Gerhard Baumann, ehemaliger Geschäftsführer des BFW Mainz, „die Berufsförderungswerke gewährleisten darüber hinaus deutschlandweit geltende einheitliche Standards.“
Teilnehmer einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme können damit sicher sein, dass die Qualität der Ausbildungsprozesse hoch ist – egal, ob sie sich in Mainz, München oder Leipzig qualifizieren lassen.  Neben der Qualität der Lernprozesse in den angebotenen Maßnahmen bewertet das Qualitätszertifikat die Abstimmung dieser Prozesse auf die jeweilige Behinderung der Teilnehmer – und hier gilt:
Die Ganzheitlichkeit der Ausbildung, bei der auch soziale, medizinische und psychologische Aspekte eine Rolle spielen, ist in allen Berufsförderungswerken auf gleich hohem Niveau gewährleistet.  „Unser Ziel ist es, Menschen mit einer körperlichen Einschränkung erfolgreich für einen neuen Arbeitsplatz zu qualifizieren“, so Manfred Thrun, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke, „dafür sind Qualitätssicherung und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess entscheidende Voraussetzungen.“.
Von der Zertifizierung profitiert im besonderen Maße der Arbeitsmarkt:
Denn Unternehmen wollen Verlässlichkeit in der Qualität einer Ausbildung. Sie müssen sicher sein, dass die Qualifizierungsmaßnahmen einer beruflichen Rehabilitation der betrieblichen Wirklichkeit angepasst sind und dass modernste Geräte und Techniken zur Verfügung stehen. Ihnen gibt das Zertifikat die Garantie, optimal ausgebildete Fachkräfte einstellen zu können.   Die Zertifizierung erfolgte durch die Zertifizierungsgesellschaft der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft, CERTQUA,  nach dem international anerkannten Qualitätsstandard ISO 9001.
Das Berufsförderungswerk Mainz ist ein spezieller sozialer  Dienstleister in Deutschland. Sein Auftrag ist die berufliche Rehabilitation blinder und sehbehinderter Menschen, in Berufe des Gesundheitswesen.
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Neuer Geschäftsführer am Berufsförderungswerk Mainz
Ab dem 01. April 2008 geht der bisherige Geschäftsführer, Herr Gerhard Baumann in Ruhestand, sein Nachfolger, Herr Hans-Dieter Herter, ist ein ausgewiesener Kenner des Gesundheitssystems  mit Erfahrungen im Bereich der beruflichen und medizinischen Rehabilitation.

Beim Mainzer Blindenfußballspiel rasselt der Ball und dröhnt die Bande
Beim Mainzer Blindenfußballspiel rasselt der Ball und dröhnt die Bande –der Tag der offenen Tür des Berufsförderungswerkes Mainz zeigte die Welt blinder Menschen.


Zwei Fußballmannschaften – und doch ein ganz besonderes Spiel. Unter den Augen von Fußballweltmeisterin Birgit Prinz zeigten die blinden Fußballer, was sie drauf haben.


(v. l. Hans-Dieter Herter Geschäftsführer des BFW Mainz, Birgit Prinz – ehemalige Schülerin des BFW Mainz, Herbert Schneider Geschäftsführer des VPT Rheinland-Pfalz -  Saar )


(v. l. Schiedsrichter Andreas Lürding, Klaus Hafner, Stadionsprecher der Mainz 05)

Rund 200 Zuschauer staunten mit Moderator Klaus Hafner auf dem Gelände des Sportclubs Lerchenberg über die Leistungen von acht sehbehinderten respektive blinden Männern und Frauen.    

Auch der Landesbeauftragte  für Behinderte, Otmar Miles-Paul, der Ortsvorsteher Werner Busch sowie der Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann zeigten sich sehr beeindruckt von diesem Fußballspiel.


Für die Spieler, die – was zu erwarten war – alles gaben, gab es anschließend auch was vom
BFW Mainz.



Anschließend ging es mit Highlights  im BFW weiter. Dort erwartete die Gäste neben einer erlesenen Auswahl an Speisen und Getränken viele Aktivitäten und Informationen über lernende Finger, sprechende Schriften, tastbare Bilder u.v.m.


Regen Zuspruch und viel Lob gab es auch  für die angebotenen Leckereien.

Ca. 500 Gäste interessierten sich  für die blindengerechten Angebote der Einrichtung sowie das interessante Rahmenprogramm.



Bei vielen Aktivitäten konnte man sich Gutes tun oder tun lassen. 



Darüber hinaus war die „Dunkelbar“ besonders gefragt. Hier konnten kleine Früchte ertastet und erschmeckt werden, einfühlsam begleitet von blinden Mitarbeitern des Hauses.


Auch für die „Kleinen“ gab es viel auszuprobieren.

Viel Zuspruch fand das Kinderschminken



und erforderte auf beiden Seiten kreative Ruhe.



Musikalisch unterhielt die Gäste das „Allround Swingtett“



aus Bad Kreuznach, was auch zu mancher Tanzeinlage führte.



Bei der abschließenden Verlosung konnte noch der ein oder andere attraktive Gewinn abgeräumt werden.

Der Erlös des Tages der offenen Tür wird Projekten in der benachbarten Gustav-Mahler-Siedlung zugute kommen (hier werden wir noch gesondert berichten).

Alles in allem war der TAG DER OFFENEN TÜR 2008 ein voller Erfolg.

Ein weiterer Höhepunkt beim „Tag der offenen Tür“ war die Auslosung im Rahmen der erstmals durchgeführten Ehemaligenbefragung.

Das BFW Mainz befragte Wochen zuvor Rehabilitanden und Schüler der Jahrgänge      April 1978 bis März 2008, zu ihrer aktuellen beruflichen Situation.

Die zahlreichen Rückläufe haben uns nicht nur beeindruckt, sondern vor allem hoch erfreut. Haben diese uns doch gezeigt, wie sehr die Verbundenheit zum BFW Mainz auch noch nach 30 Jahren besteht.

Als Preis für die Beteiligung der Absolventen der letzten 10 Jahre hatten wir einen Gutschein über Eintausend Euro verlost; einzulösen im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung unseres Hauses. Auf dem Bild überreicht der Geschäftsführer Hans-Dieter Herter der Gewinnerin den Scheck.



Für die Beteiligung der Absolventen der weiter zurückliegenden Jahrgänge  wurde ein Notebook verlost. Der glückliche Gewinner freute sich sehr und wie der Zufall so oft im Leben spielt, freute sich dessen Ehefrau noch über einen Gutschein für 6 Wellness-Massagen. Diesen hatte sie im Zusammenhang mit einem Preisausschreiben, das parallel am Tag der offenen Tür stattfand, gewonnen.